Samstag, 16. April 2011

Kauai (15. - 25. März), Nachtrag


Hier simuliert Peter eine Mönchsrobbe (siehe Kauai, erster Teil) - eine frappante Ähnlichkeit, oder? Man beachte die naturgetreue Flossenstellung.


Die meisten "wilden" Tiere auf Kauai sind aber diese hier. Ein Wirbelsturm hat scheins mal ganz viele Hühner auf der Insel befreit und seither rennen die giggerigen Güggel den Hühnern nach und sorgen für Nachwuchs. Es hat darum überall ganz viel freies und hoffentlich glückliches Federvieh.












Die abenteuerliche Kajakfahrt und Wanderung zu den "Secret Falls" führte uns durch reissende Flüsse und nahezu undurchdringlichen Urwald zu einem geheimen Wasserfall.



Soooo geheim war dann dieser Wasserfall aber offenbar auch wieder nicht - jedenfalls tummelten sich massenhaft Touris im Urwald, mit original hawaiianischer Musik und Lunchboxes allenthalben - he nu, gefallen hat es uns aber trotzdem: Wir hatte nämlich unsere Lunchbox auch dabei ;-)











Und da wir schon von Touristen reden - eine Hula Show haben wir natürlich auch besucht.

Montag, 4. April 2011

Kauai, zweiter Teil


Die Na Pali Küste bietet herrliche Ausblicke...


... und überaus zackige Berge.

Auch das Paddeln mit Ausleger-Kanus ist ein beliebtes Hobby. Hier ein Einsitzer, immerhin kann man sogar einen VW-Bus untendran befestigen.

Mit sechs Personen sieht das Paddeln dann so aus - die Wellen scheinen nicht wirklich zu stören.
Ob hier auch ein VW-Bus untendran hängt, kann man nicht genau sagen.



Das ist unsere Wohnung bei Koloa/Poipu. Wir wohnen im oberen Stock - sehr schön. Leider wehte aber oft ein starker Wind, so dass man selten draussen sitzen konnte, z'Morge gab es aber immer auf der Terrasse.

Unten ist übrigens unser fahrbarer Untersatz parkiert. Wir mieten immer das kleinst mögliche (und billigste) Modell, in diesem Fall ein Ford Focus mit Ledersitzen, Schiebedach, Tempomat und als Highlight: verschieden farbig einstellbare Pedalbeleuchtung (!).

Erstaunlicherweise gibt es hier sogar hervorragende frische Gelato, wie es in Italien nicht besser sein könnte. Wir holen uns jeden Abend ein kleines Dessert (wie im "Flora" am Gardasee, für Insider).


Schöne Wasserfälle gibts einige auf Kauai. Bei manchen kann man mit dem Auto hinfahren, 5 Schritte laufen und staunen - so auch bei den Wailua Falls. Zum Grössenvergleich ist links oben beim Wasserfall eine Person zu sehen - wir selber haben uns an die Verbote und Zäune gehalten, die solchen Leichtsinn eigentlich verhindern möchten.
Fürs Foto ist es trotzdem gut, merci der unbekannten Waghalsigen.


Und zum Schluss muss natürlich einer der vielen Regenbogen auch noch gezeigt werden.

Wir reisen weiter nach Molokai!

Mittwoch, 30. März 2011

Kauai, erster Teil


In Kauai wird das Wetter scheints schön - der Peterwetterfrosch steigt am Salt Pond Beach...



Unsere Lieblingsblume "Plumeria". So einfach und so schön!
Man kann scheints vom Strauch einen Stengel abschneiden und in die Erde stecken und schon wächst ein neuer Strauch. Ob das wohl auf unserem schweizerischen Balkon auch funktionieren würde?









Das ist jetzt mal ein Abstellplatz, der dem Fahrzeug perfekt angepasst ist!
Mit den Autos spinnen die Amis schon irgendwie. Hier auf Hawaii (und wahrscheinlich auch im Rest der USA) sind die Autos weiterhin gerne möglichst gross und gut motorisiert - vrooooooom, das macht doch was her!!!









Ein Eindruck von unserem Ausflug an die Ostküste von Kauai. Der Wind bläst in diesen Tagen recht stark und entsprechend sind die Wellen auf dieser Seite der Insel recht gross. Das freut die Local Surfer, wir bleiben besser am Strand.




Wir sehen hier eigentlich täglich Meeresschildkröten. Manche kommen an den Strand um sich aufzuwärmen und zu schlafen und manche fressen ihr Seegras direkt am Strand, so dass man sie vom Ufer aus super beobachten kann.



Auch Mönchsrobben kommen an den Strand um sich auszuruhen. Wenn wie hier am Poipu Beach eine Robbe beschliesst, ihr Schläfchen am öffentlichen Strand zu machen, wird ein Helfer aufgeboten, der eine Absperrung einrichtet und aufpasst, dass niemand zu nahe kommt (hier im Gespräch mit Käthi). Das ist gäbig, dann sieht man nämlich an den orangen Hütli sofort, dass wieder ein Tier am Strand zu sehen ist.




Und hier noch die wohlig schlafende Robbe. Dass wir jetzt nicht mehr an diesem schönen Strand sünnele dürfen ist ihr egal, schliesslich war sie schon am Morgen und 7 Uhr da und wir sind erst gegen Mittag gekommen...











Einer der regenreichsten Orte der Welt ist hier, Koke'e State Park beim Waimea Canyon - wir sind zufrieden mit dem Sonnenschein :-)


Eine überaus spektakuläre Landschaft am Waimea Canyon auf Kauai. Bis zum Wasserfall (anklicken um das Bild zu vergrössern) sind wir gewandert und standen dann direkt dort, wo der Wasserfall zu Tale stürzt.




Und zum Schluss für heute noch die Abendstimmung an unserem Lieblingsstrand Poipu Beach.

Freitag, 18. März 2011

Von Oahu (6. - 15. März) nach Kauai


An der Westküste von Oahu haben wir sehr schöne Strände und eine tolle Abendstimmung gefunden.


In der Nähe unserer Ferienwohnung, am Lanikai Beach durften wird die Bekanntschaft von Tammy, Carl und Familie machen. Dies sind Freunde von Priska und Andi (viele liebe Grüsse!!) und wir klopften einfach so bei ihnen an und verbrachten zusammen einen lustigen Abend mit Pizza und Wein. Mahalo!



Diesen Kerl haben wir während dem z'Morge in unserem Garten entdeckt. Er plustert sich wohl derart auf um ein Weibchen zu beeindrucken - wir wünschen viel Glück dabei!


Ob es heute wohl wiedermal Buckelwale zu sehen gibt??



Und tatsächlich - schon winkt wieder einer mit den Flossen!! Egal wo wir sind, meistens wenn wir aufs Meer hinausschauen, sehen wir schon bald einmal das "Blasen" eines Wals. Absolut eindrücklich war es, als ich mit dem Fernglas einen Surfer beobachtete und genau in diesem Moment ein Wal (gar nicht so weit) hinter ihm durch die Luft sprang %-))


Auch an Land gibts lustige Tiere. Diese Katze ist dafür zuständig, dass die Tageszeitung korrekt bezahlt wird. Münz gibt sie allerdings keines heraus.


Das Chamäleon wurde von einem Schulkind vom Baum gepflückt und wirkt zufrieden und gelassen (da grün) - wenn es sich aufregen würde, wäre es scheints braun. Bei uns ist es genau umgekehrt - wir werden zunehmend gelassen und braun und haben keine Spur mehr von grün.


Den weltberühmten Strand von Waikiki haben wir natürlich auch besucht. Wer hier seine Ferien abgesessen hat, ist dann von "bleich" über "rot" wahrscheinlich auch schon wieder "grün" geworden.
Es ist uns eigentlich unerklärlich, wieso sich hier überhaupt jemand aufhält, es gibt auf Oahu nämlich auch sehr, sehr, sehr schöne Strände...


zum Beispiel diesen hier - schon wieder Lanikai Beach...




Wie Captain James Cook 1778 sind wir nun auch auch der Insel Kauai gelandet. Wir haben im Süden bei Poipu eine schöne Unterkunft gefunden und freuen uns nun darauf, in den kommenden Tagen diese Insel zu erkunden. Hier gibt es Berge, Schluchten und Urwald und wir werden wohl einige Wanderungen unternehmen. Schöne Strände und auch Wale haben wir jedenfalls schon gesehen.


Den Strand müssen wir uns allerdings mit Mönchsrobben teilen (das graue hier im Vordergrund). Diese sünnelen und pennen am Strand und essen Fisch, ganz wie wir Touristen.

Die Tage danach

Die Katastrophe in Japan und die schlimmen Meldungen, die auch hier täglich eintreffen, lassen auch unsere Reise in einem anderen Licht erscheinen.

Wir sind zwar tief besorgt über die Situation, fühlen uns aber hier in Hawaii doch sicher und gut aufgehoben. Wie wir nun selbst erlebt haben, funktioniert dasTsunami-Warnsystem auf den Inseln sehr gut: Die Sirenen haben jede Stunde Alarm gegeben und auf allen Radiosendern wurde das gleiche Informationsprogramm verbreitet. Die Leute wussten, was zu tun ist, und die Evakuation aus den gefährdeten Zonen verlief ruhig.

Eine anderes Thema ist die Möglichkeit der weltweiten radioaktiven Auswirkungen. Präsident Obama und die Medien sind heute der Meinung, dass die USA (mit Hawaii) nicht betroffen sein sollten. Wir verfolgen die Situation aufmerksam. Unser Vorteil ist, dass wir die Koffer ja schon gepackt haben und sehr flexibel reagieren können.

Wir halten jedenfalls an unseren Plänen fest und versuchen das Beste daraus zu machen - was sonst? So richtig geniessen, wie es sonst möglich wäre, gelingt zwischendurch - das Elend in Japan drückt auch hier auf die Stimmung. Trotzdem geht das Leben (für uns) wohl weiter und so wird auch unser Blog jetzt wieder über den "normalen" Verlauf berichten!

Zum Schluss dieses Beitrages hier als gute Nachricht ein schönes Bild vom herrlichen Lanikai Beach auf Oahu.

Freitag, 11. März 2011

Tsunami ohne grossen Schaden in Kailua

So wie es aussieht, hat hier in Kailua der Tsunami zum Glück keine grossen Schäden angerichtet. Im Fernsehen wird von überfluteten Strassen berichtet, Möbel und scheints ein Haus wurden ins Meer gespült und der Flughafen ist noch teilweise geschlossen.

Wir hatten unsere Koffer gepackt und haben die Nacht unruhig im Auto am Strassenrand auf einem Hügel verbracht, es waren auch viele andere Autos dort. Unsere Gastgeber, die gleich nebenan wohnen, sind dort geblieben - wir fühlten uns so aber einfach sicherer und besser.

Heute morgen sind nun die meisten Geschäfte noch geschlossen und es sind kaum Autos unterwegs. Es besteht immer noch Tsunami Hinweis und man soll nicht an den Strand oder ins Meer gehen.

Wir sind dankbar, dass es hier nur kleine Schäden gab und fühlen mit Japan mit, wo es sehr schlimm sein muss.

Tsunami Warnung

Tsunami Warnung in Hawaii:
Wir wohnen auf der Insel Oahu in Kailua, zum Glück nicht direkt am Strand, aber das Land hier ist relativ flach. Wir sind zwar nicht in der Evakuationszone verziehen uns aber jetzt in die Berge für diese Nacht und hoffen das Beste.
Wir melden uns wieder morgen.