Mittwoch, 17. August 2011

British Columbia, Teil 2


Auch bei uns hat sich herumgesprochen, dass ein Besuch bei Housi aus Rubigen einen Abstecher wert ist. Seine "Chilko River Lodge" ist nur ;-) knapp 6 Stunden Autofahrt vom der nächsten grösseren Ort "Williams Lake" entfernt und liegt einsam und schön im Wald.



Es gibt mehrere gemütliche Cabins (rechts) oder man könnte auch campen. Essen und Trinken kann man im Haupthaus (links), wenn man will.
Da das Wetter wiedermal nass und kalt war, haben wir eine Cabin genommen und im Ofen kräftig eingeheizt. Fötelis machen wir natürlich trotzdem nur, wenn mal die Sonne kurz durchkommt.


Die Gäste bei Housi kommen oft aus der Schweiz - zur Abwechslung ist es ganz lustig hier in diesem abgelegenen Winkel dann Leute anzutreffend, mit denen man bestimmt irgendwelche gemeinsame Bekannten hat.

Die Hunde sind begeistert, dass wir sie auf einen Spaziergang im Wald mitnehmen und wir hoffen, so allfällige Begegnungen mit gewissen anderen Tieren zu vermeiden.
Ein Ausritt darf hier natürlich auch nicht fehlen.

Peters Pferd ist wohl etwas verwirrt, da er nicht reiten kann und es aber schon wüsste wie.
Zu Beginn gibts jedenfalls zwei, drei Pirouetten bis sie sich dann in der Kolonne aneinander gewöhnen.
Für Käthi erfüllt sich endlich der Prinzessinnentraum vom weissen Schimmel.
(Ja, ja - habe es extra gemacht.)


Hier links im Bild Housi himself und als zweite von rechts seine Tochter Ronja.

Kurz nach dieser Rast haben wir im Wald hinter der Wiese einen Grizzli angetroffen, den die Hunde aufgescheucht hatten. Für ein Foto hat es aber nicht gereicht, Bär und Menschen waren etwas zu nervös dafür.
Gleich nachher hat Käthi auch noch einen Elch gesehen - auch kein Foto, er war so schnell im Wald verschwunden, dass Peter bis heute keinen Elch gesehen hat.



Aussicht auf dem Weg zur Chilko River Lodge.



Die Strasse hat durch die Regenfälle der letzten Tage etwas gelitten, war hier aber noch gut passierbar. Den Chilko Lake haben wir aber leider nicht gesehen, weil die Strasse dort teilweise repariert werden musste.



In diesem Gebiet gab es letztes Jahr grosse Waldbrände. Anstatt Wald gibt es hier jetzt nur noch eine Ascheschicht.


Bei Art & Phyllis Greenlees haben wir am Sheridan Lake ein ganz spezielles Bed&Breakfast gefunden. Das ganze Haus ist wie ein Museum mit Ausstellungsstücken aller Art eingerichtet und überall gibt es Kurioses und Interessantes zu entdecken.
Es hätte uns hier bei diesen freundlichen Gastgebern und am schönen See sehr gut gefallen.
Der Nieselregen war weniger angenehm, so sind wir halt weitergefahren.

Das regnerische Wetter hat wenigstens den Vorteil, dass wir die vielen Wasserfälle im "Wells Gray Provincial Park" besonders spektakulär erleben.
Die bisher eindrücklichsten Wasserfälle der ganzen Reise sind die Helmcken Falls.

Und auch das Camping ist wieder sehr schön gelegen. Im Blachenspannen sind wir inzwischen auch schon ganz gut.


Wir sollten auch nicht immer über das Wetter jammern - den Mount Robson (höchster Berg in den Kanadischen Rocky Mountains) haben wir jedenfalls fast ganz gesehen.
Aber bei Jasper war es eben eigentlich doch nur gruusig.
Der Maligne Lake soll scheints schön sein.
Die eindrücklichen Schluchten des Maligne Canyon.

Dieser Wasserfalll am Icefields Parkway hat wohl auch mehr Wasser als sonst.
Den Athabasca Glacier als Teil des Columbia Icefields haben wir trotz Wolken gesehen. Die Gipfel drumherum eher nicht.

Der malerische Payto Lake erstrahlt in schönstem Blau.


Wer erinnert sich an unseren Blog Eintrag aus Lake Louise von Anfang März?
Hier das gleiche Hostel im Sommer ohne hohe Schneemauern.

Die Talstation des Skigebiets. Es hat sogar noch etwas Schnee.




Und die Pisten von Lake Louise.


Der See von Lake Louise jetzt ohne Eis - aber immer noch sehr kalt.

Noch schöner ist aber der Moraine Lake ganz in der Nähe - für uns der schönste all dieser herrlichen Seen.


Der Schnee lockt.


In Radium Hot Springs kann man die Füsse dann wieder aufwärmen und den Bergziegen hinten am Berg beim kraxeln zuschauen.


Auch in der Stadt selber böckelet es manchmal. Der ist nämlich echt und wahrscheinlich vom Coca Cola fürs rumstehen bezahlt.


In Radium Hot Springs haben wir eine Jugendfreundin von Käthi besucht und waren in ihrem "kleinen" Blockhaus eingeladen.

Danke Fränzi und Dave, wir haben den Abend bei Euch genossen!

Ein Inukshuk darf in unserem Bericht doch auch nicht fehlen.


Landschaft bei Invermere.

Das Dorf Kimberley macht einen auf Bayrisch, obwohl es dort eigentlich keine Deutschen gibt.

Als Tourismusidee funktionierts offenbar.
Zwischen den Seen in dieser Region sind die Strassen über gratis Fähren verbunden.














Bei der abgelegenen Ortschaft Silverton am Slocan Lake finden wir einen der schönsten Zeltplätze überhaupt und sind erst noch völlig alleine dort.





Für uns wird sogar die Abendstimmung herausgelassen.


Am Okanagan Lake verbringen wir unsere letzten Tage in British Columbia.
Es gibt doch auch wiedermal Sonne und dazu feinen Wein direkt vom Winzer.
In der Ortschaft Peachland lässt sich herrlich käfelen.















Zurück in Vancouver gönnen wir uns doch noch die Rundsicht vom Turm aus.




Und ein feines italienisches z'Nacht bei Zefferelli's an der Robson Street.

















Letzter Blick auf Vancouver und die Canadian Rocky Mountains vom Flugzeug aus.

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